Logo Tillmann Gruppe
Logo Tillmann Profil Logo Kirchhoff & Lehr Logo Tillmann Werkzeugbau Logo Bertrams Leichlingen

Toxen / Clinchen

TOX Clinchen umfasst zwei eng miteinander verwandte Technologien, die sich seit vielen Jahren im Serieneinsatz etabliert und bewährt haben und dabei gleichzeitig täglich neue, innovative Anwendungen in der Blechverbindung finden:

Clinchen mit dem TOX Rundpunkt
Auch als Durchsetzfügen bezeichnet, ohne Fügehilfselement, erfolgt das Clinchen im Regelfall mit der für TOX patentierten Matrize mit festem Gesenk. Auf Grund seiner Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit ist das Clinchen ein in der gesamten blechverarbeitenden Industrie anerkanntes und geschätztes Verfahren. Eine Weiterentwicklung des Clinchen ist der ebenfalls für TOX patentierte TOX ClinchNiet.

TOX-ClinchNiet - Blechverbindung mit dem TOX ClinchNiet
Mit Hilfe eines einfachen, symetrischen Niets als Fügehilfselement wird eine Clinchverbindung "mit Kern" hergestellt. Ohne das Material zu schneiden wird im direkten Vergleich zu einem konventionellen Stanzniet eine höhere Festigkeit erreicht. Die Verwendung des TOX-ClinchNiets in den Knautschzonen von PKW bestätigen das Leistungsvermögen dieser vielseitigen Blechverbindung.

Das TOX-Prinzip
Im Fügeverfahren Clinchen (DIN 8593) wird eine druckknopfartige, formschlüssige, nicht lösbare Verbindung von zwei oder drei Blechlagen durch Kaltumformung hergestellt. Dabei können die durch das Clinchen zu verbindenden Blechteile gleiche oder unterschiedliche Dicken aufweisen, mit Kleber- oder anderen Zwischenlagen versehen sein und aus gleichen oder unterschiedlichen Werkstoffen bestehen.
Das Clinchen wird heute in Serie mit Blechen von 0,1 mm Einzelblechdicke bis zu einer Gesamtdicke der zu fügenden Bleche von 12 mm und für Zugfestigkeiten bis 800 N/mm2 eingesetzt, im Laborversuch wurden bereits deutlich höhere Werte erreicht!